Archiv für Mai 2009
Reise nach Bogota
Sonnabend, 17 Mai undSonntag, 18. Mai
Dresden am Vormittag zur SLUB, ein vorbestelltes Buch abholen, dabei etwas vom Dixieland Festival gesehen, und offensichtlich gab es ein Heimspiel von Dynamo Dresden, die Stadt war also voll. Mittags habe ich einen Bagel mit Lachs und Frischkäse gegessen, gleich am Karstadt gibt es jetzt eine Bagel Bar.
Abfahrt in Dresden mit dem Auto um 15 Uhr Treff am Konkordienplatz 2 – Verwirrung weil Nummer 4 gemerkt, die gab es aber nur in der Konkordienstraße – dazu die Umleitung in der Leipziger – aber am Ende habe ich die richtige Klingel gefunden – Tobias hat Diana zum Auto begleitet und uns eine schöne Fahrt gewünscht
Die Fahrt nach Berlin verlief ruhig und ohne Aufregung an einem Sonnabend nachmittag
Dorint Hotel – das Auto steht für 2 Wochen in der Tiefgarage – gleich daneben ist das Einkaufscenter Clou am Kurt Schumacher Platz – es frisch gepressten Orangensaft – und anschließend Pasta beim Italiener – Schlafen in der Einflugschneise war nicht so schlimm, wie erwartet. Früh um 6:00 Uhr ging es dann mit dem Bus 128 nach Tegel – Fahrzeit 10 Minuten. Nach dem Einchecken war noch Zeit für ein gutes Frühstück.
Flug nach Madrid – 3h ohne Imbiss – hätte man aber kaufen können. Der Flughafen in Madrid ist sehr schön, wunderbare Farben und Materialien – wir mussten uns aber beeilen, um zum anderen Terminal zu wechseln (unterirdischer Zug) und den Check in zu finden — es war dann auch noch so, daß zur selben Zeit zwei Flüge nach Bogota starteten -
im Flugzeug nach Bogota am Fenster neben einem dicken Mann gesessen – mein Handgepäck mit allem, was mir den langen Flug erleichtern sollte, war für mich unerreichbar im Fach über dem Sitz – nur den großen und den kleinen iPod hatte ich dabei – nach 11 Stunden Flug gelandet – eine Stunde Verspätung wegen Gegenwind – insgesamt verlief der Flug ruhig, es waren viele Kinder dabei, die von ihren Müttern gut betreut worden sind – am Eingang zur hinteren Küche, den ich gut beobachten konnte, sah man, daß sich jeder mit jedem per Smalltalk unterhalten konnte, es wurde oft gelächelt (ein seltsamer Mann mit Stretchübungen, wirkte in der Economy Klasse irgendwie fehl platziert)
Im Flugzeug musste man einen Fragebogen zur Schweinegrippe ausfüllen und einen für den Zoll, am Flughafen wurden Pass, man selbst, und die Koffer inspiziert (bei einem Kolumbianer wurde der ganze Koffe ausgepackt, er hatte mehrere neue Jeans und viele andere Kleidungsstücke – keine Ahnung, ob er die hätte verzollen müssen
am Flughafen von Janice uns Pepe abgeholt worden (hatte ich geahnt, aber nicht gewußt – wir sind dann durch die Stadt zu den anderen gefahren – der Verkehr ist schnell und es schient kaum Regeln zu geben – Ampeln werden beachtet, Schilder weniger, Spurlinien gar nicht – Pepe ist von Monika, einer Cousine angerufen worden und hat sie vom Krankenhaus abgeholt, Sie ist Ärztin und hatte eine Doppelschicht wegen eines erkrankten Kollegen hinter sich . danach sind wir zu den anderen gefahren – jede Verständigung sowohl mit Monica als auch mit Laura lief über das Mobile Phone
In einem Cafe haben wir die anderen dann getroffen – die anderen sind Krista, Roberto, und zwei Freundinnen von Laura aus der High shool eine Taiwanesin und eine Amerikanerin (Master of Art –> you lieded to me – und George, weil sein chinesischer Vorname wie Washington klang)
Diana ist noch mit zur Messe gegangen – Pepe und Krista haben mich ins Hotel gebracht – es ist jetzt 4 Uhr Morgens Ortszeit und ich will versuchen bis 6:30 wieder einzuschlafen
Gruppen unter weiblicher und männlicher Führung
- Renate Osterchrist, Marion Perger
- 2001
- Gruppen unter weiblicher und männlicher Führung
- Dissertation, Schriften zur Gruppen- und Organisationsdynamik
- Opladen
- Leske und Budrich
- SLUB Dresden MS 1060 085
- Untersuchung der Auswirkung des Geschlechts des Gruppenleiters auf eine Gruppe, leider nur in kurzzeitigen Trainingssituationen
1_Autor 2_Jahr 3_Titel 4_Auflage 5_Ort 6_Verlag 7_Standort 8_Stichworte 9_Anmerkungen
Seite 17 “eine Gruppe kann um so besser als Team arbeiten, je mehr Mitglieder sensibel dafür sind, welche Funktionen gerade benötigt werden und diese wahrnehmen, bzw. dafür sorgen, daß sie wahrgenommen werden.”
4 Arten von Gruppenfunktionen (mehrere Quellen)
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zielorientiert (Ziele, Methoden definieren, Initiative, Informationen..)
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Gruppenorientiert (gegenseitig helfen, Gefühle ausdrücken, …)
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Egozentrische bzw. individuelle (individuelle Sicherheit schaffen durch Selbstdarstellung, Konkurrenz, Herumblödeln, dagegen sein – muß bis zu einem gewissen Grad durch die Gruppe toelriert werden)
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Analytische Funktionen (z.B. fehlende Gruppenfunktionen feststellen)
die letzte Funktion ist nicht in allen Gruppen vorhanden, wenn sie fehlt steuert die Gruppe sich urwüchsig, Prozessreflexion findet nicht statt, sondern ein Agieren ohne reflektieren
Seite 68 König (1996) unterscheidet 7 Kategoerien Ressourcen von Macht, die auch gelichzeitig auftreten können: Zwang, Belohnung, Legitimation, Identifikation, Sachkenntnis, Information und situative Kontrolle
Seite 157 Männer können ihre Authorität verspielen, Frauen müssen sie erst aufbauen
ZUSAMMENFASSUNG Seite 261ff
Phasen von Gruppen: Trainerinnen wirken regressionsfördernder als Trainer.Die Regressionstiefe, und damit auch die Kränkungstiefe der Gruppen, ist bei einer Trainerin stärker ausgeprägt als bei einem Trainer.
Übertragungsphenomene Trainerinnen bekommen Mutterübertragungen, Trainer hingegen Vater- und Mutterübertragungen. Trainerinen bekommen keine Vaterübertragungen
Triangulierung: das gefährliche Thema des Verschlungenwerdens, der präodipialen und symbiotischen ntgrenzung wird durch einen Trainer – da sein biologisches Geschlecht diese Ängste nicht unterfüttert – nicht in der selben Art und Weies in die Gruppe hereingetragen (DER Trainer, DIE Gruppe)
Autorität: Trainer forcieren die Themen Macht, Einfluss, und Autorität stärker als Trainerinnen, Für Trainerinnen ist es schweiriger, in den Gruppen Autorität zu bekommen. Sie müssen sich erst beweisen, während Trainern von Anfang an Autorität zugesprochen wird, die sie allenfalls verspielen können.
Trainerkonstellation: Männliche Ausbildungskandidaten tun sich schwer, in einer Abhängigkeit zur Trainerin zu stehen. …Während die relative Passivität bei einer Co-Trainerin akzeptiert wird, löst diese Passivität seitens des Co-Trainers Verwunderung bei den Teolnehmern auslöst.
Gruppenzusammensetzung: In reinen Männergruppen geht es ums Kämpfen, um Abgrenzungund Konkurrenz. Das Thema ist Über- und Unterordnung. Es fällt Männern schwer, positive Gefühle auszudrücken. … Reine Frauengruppen haben etwas Lähmendes, Zähes, Symbiothisches.
Bewertung und Einfluss von Theorien kritsche Betrachtung hinsichtlich Dependenzmodell und Psychoanalyse, Systemansatz tendenziell als Bereicherung
Persönlichkeit: Unterscheidung von 3 Typen bei Trainerinnen (mütterlich, streng, erotisch, bei Trainern 2 Typen: der eher weiblich, fürsorgend, mütterliche Trainer und der autoritäre, väterlich- männliche Typ
Lebensalter: Abnahme der erotischen Aspekte wird als schmerzlicher Prozess beschrieben, bei Frauen ab 40, bei Männern ab 60
Sozialisation: Trainer empfinden iher Ausbildungszeit als schwer, schmerzvoll, Unterwerfung, Ohnmacht
Historische Aspekte: Veränderungen der Autoritäten, und Rolle der Frau